Glossar
Erläuterungen orthopädischer Fachbegriffe
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Lymphdrainage
- Physikalische Anwendung als Therapie eines Lymphödems. Im Gegensatz zur klassischen Massage, bei der die Durchblutung gefördert wird, geht es hier um die Entstauung des mit Zellflüssigkeit überladenen Gewebes. Durch kreisförmige Bewegungen unter leichtem Druck wird die Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben.
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Lipödem
- Umgangssprachlich auch als Reiterhosensyndrom oder Säulenbein bekannte krankhafte Veränderung von Fettzellen. Die Folge ist die symetrische Häufung von Fettgewebe seitlich an den Hüften, Oberschenkeln und Unterarmen, verbunden mit einer Neigung zu Hämatomen (blaue Flecken) und einer Störung der Kapillarfunktion. Lipödeme treten fast ausschließlich bei Frauen auf. Sie sind nicht zwangsläufig auf Übergewicht zurückzuführen und ebenfalls nicht auf eine Erkrankung des Lymphsystems.
Eine Schädigung des Lymphsystems kann allerdings als Folge des Lipödems im weiteren Krankheitsverlauf zusätzlich eintreten. -
Lymphödem
- Ansammlung von eiweißhaltiger Flüssigkeit im Körpergewebe, die der Körper nicht mehr selbständig abführt. Lymphödeme können am ganzen Körper auftreten.
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Arthrose
- Degenerative Gelenkerkrankung, bei der die Gelenkfunktion zunehmend behindert wird, meistens in Folge eines Missverhältnisses zwischen der Tragfähigkeit und der Belastung oder in Folge des Alters oder eines Gelenktraumas. Bei der Arthrose liegt im Gegensatz zur Arthritis keine Gelenkentzündung vor, sondern eine Zerstörung durch Abnutzung, die mit dem Knorpel beginnt, um dann auf den Knochen überzugreifen.
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Flachgestrick
- Bei dieser Methode wird linear und nicht kreisförmig gestrickt. Breite und Form entstehen durch das Zu- bzw. Abnehmen von Maschen auf beiden Seiten des Gestricks. Das fertige Gestrick ist flach und wird mit einer Naht verbunden. Flachgestrickte Kompressionsware erfüllt höchste Anforderungen und kann in allen beliebigen Sondermaßen hergestellt werden.